Mit XML kannst du InDesign-Dateien ohne zusätzliche Plugins automatisch mit Inhalten aus einer Datenbank o.ä. befüllen. XML ist dabei das Bindeglied zwischen dem vorgelagerten System, aus dem die Inhalte kommen, und InDesign.
Und das Beste: Die Möglichkeit, mit XML zu arbeiten, ist in InDesign schon mit drin über das Bedienfeld (oder auch Fenster oder Palette genannt) »Tags«. Man kann also – je nach den konkreten Anforderungen – gegebenenfalls auf teure Zusatz-Software verzichten.
Per XML lassen sich diverse Inhalte automatisch platzieren, zum Beispiel jede Form von Text, der (bei entsprechender Vorbereitung) auch gleich wie gewünscht formatiert werden kann. Aber auch Bild-Import mit bestimmten Platzierungs-Regeln ist genauso möglich wie das automatisch Aufbauen von Tabellen.
All diese Möglichkeiten und mehr demonstrierte Norbert Kutyik bei der 62. Veranstaltung der Publishing User Group Hamburg und gab so einen ersten Einblick in das Thema.
Norbert Kutyik hat zunächst zwei Ausbildungen zum Fotografen und anschließend als Mediengestalter absolviert. In mehr als 12 Jahren hat er danach in einer Agentur alle Positionen, belegt die es dort gab. Bildbearbeitung, Layout, Fotostudio, CGI, Digital Signage und zuletzt als Technischer Leiter der IT. In der Zeit fing er an, viele interne Prozesse zu automatisieren. Mit diesem Wissen machte er sich dann 2014 selbstständig und arbeitet seitdem an diversen Automatisierungen im Bereich Datenmanagement. Zu seinen Kunden zählen große Konzerne, mittelständische Familienunternehmen, Verlage, Einzelhandel uvm., für die er immer die bestmögliche Lösung für deren Bedürfnisse anzubieten versucht.
Norberts Website: https://optimiert.jetzt/
Norbert bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbert-kutyik/
Link zum Video: https://youtu.be/W5aNjXrB_t0
PDF mit Grundlagenwissen zu InDesign & XML (auf Englisch): [Klick zum Download]
Deutschsprachiges Buch, das auch Infos zu XML enthält: [Link]
Im Vortrag erwähnt: Darwin Information Typing Architecture: https://en.wikipedia.org/wiki/Darwin_Information_Typing_Architecture





Uli Staiger ist ausgebildeter Fototechniker und Fotografenmeister. Sein kreativer Schwerpunkt liegt in der Konzeption und Ausführung komplexer Bildmontagen für Kunden im In- und Ausland. Außerdem teilt er sein umfangreiches Wissen als Buchautor und Trainer.
Sabine Hamann ist gelernte Schriftsetzermeisterin. Sie arbeitet seit 2007 selbständig als Trainerin für Werbeagenturen, Verlage und Behörden und ist »Adobe Certified Instructor«. Die Erstellung von Office-Vorlagen für Word, Excel und PowerPoint ist ein Standbein ihrer beruflichen Aktivitäten. Mit der Konzeption von Templates und Schulungen für Redaktionssysteme hilft sie Verlagen, fit für die Zukunft zu werden.







Heike Herzog-Kuhnke arbeitet seit vielen Jahren mit InDesign und den anderen Programmen der Creative Cloud. Als leidenschaftliche Problemlöserin gibt sie ihr Know-how über einen


Jens ist seit 10 Jahren in der grafischen Industrie unterwegs. Er ist in einer klassischen Werbeagentur mit dazugehöriger Offset-Druckerei für die Druckvorstufe verantwortlich und somit in der Welt der Druckprodukte zu Hause. Neben dem Auge fürs Detail in der Reinzeichnung gehört der ganze Workflow rund ums Drucken zu seinen Tätigkeitsfeldern.
Birgit Stolte arbeitet seit mehr als 15 Jahren mit EasyCatalog und kennt die Software in- und auswendig. Als freie Beraterin unterstützt sie Unternehmen und Institutionen dabei, Publishing-Prozesse zu automatisieren.
Unser Referent: Tom Brinkmann wurde in Hamburg geboren, studierte in den 80ern Informatik und rutschte über die Hamburger Morgenpost (Einführung QPS, danach CvD) in die Medienbranche. Es folgten Springer & Jacoby und Axel Springer, als CvD in der Redaktion. Dort hat er als Kunde das Einführungsprojekt der Blattplanung von ppi Media begleitet. Als die BILD nach Berlin ging, wechselte er die Seiten und arbeitet jetzt seit 13 Jahren als Produktmanager bei ppi Media. Neben der Entwicklung von Produkten für die Redaktion berät er Kunden bei der Erstellung von InDesign-Mustern für möglichst automatisierte Print-Workflows.

Gemeinsam mit knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir beim 33. Treffen der InDesign User Group Hamburg (und Hannover) zunächst von Andreas Düpmann erfahren, welche Erleichterungen in der digitalen Korrekturvorstufe möglich sind. Andreas hat das automatisierte Korrigieren von Massenfehlern mittels Suchen-Ersetzen-Makro vorgestellt (TextSchrubber) und die erste Korrekturstufe mit dem Duden-Korrektor von EPC im Word-Quelldokument bzw. im Layout in InDesign. So können 80 bis 95 Prozent aller Fehler gefunden werden, was Zeit & Geld spart (

Nach einer kurzen Begrüßung durch Rainer, verbunden nochmals mit dem Dank an unseren Raumsponsor, die 













Heike macht gute Laune: Ihre Art, vorzutragen, ist sehr erfrischend und locker, aber trotzdem mit jeder Menge detailreichem Know-how gespickt. Das Feedback der TeilnehmerInnen war dementsprechend sehr positiv.



Yvonne erläuterte ausführlich, welche Grundeinstellungen InDesign benötigt, um professionell mit linksläufigen Sprachen zu arbeiten, erläuterte die Unterschiede zwischen lateinischer und arabischer Schrift und ging auch auf die verschiedenen Stile ein, die es natürlich auch bei arabischen Schriften gibt. Exemplarisch wurden dann arbische Schriften von URW++, Boutros, Monotype und Dubai (ja, die Stadt…) vorgestellt.
Bei so viel neuem Wissen musste natürlich zwischendrin eine Pause sein. Auch hier hatte Yvonne sich ins Zeug gelegt und ausgesprochen leckere arabische Köstlichkeiten mitgebracht.




Referentin Sabine Hamann (
Euer Experte:
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Diese Veranstaltung ist in Kooperation mit dem 



