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IDUG HH #22: Von Rechts nach Links mit InDesign

Es gibt immer mehr Bedarf, Informationen ins Arabische zu übersetzen und diese Übersetzung im Anschluss dann auch in ein ansprechendes Layout zu bringen bzw. das vorgegebene Layout so umzubauen, damit es den Lesegewohnheiten des arabischen Muttersprachler entspricht. Arabisch, Hebräisch und andere linksläufige Sprachen setzen, ohne die Sprachen selbst zu sprechen? Wie das klappt, zeigt uns Yvonne Frank auf dem 22. Treffen der InDesign User Group Hamburg am 15. Juni 2017.

Geplant sind folgende Inhalte:

  • Welche Grundeinstellungen muss ich in der Creative Cloud vornehmen, damit ich überhaupt linksläufige Sprachen wie Arabisch, Hebräisch, Dari und Pashtu (Afghanistan) etc. setzen kann?
  • Wie legt man ein arabisches Dokument an mit R2L*-Leserichtung bzw. wie baut man ein Dokument mit L2R*-Leserichtung nach der Übersetzung um?
  • In welchen Menüs bzw. in welchen Paletten haben sich die ME*-Features versteckt in InDesign CC?
  • Detaillierte Besprechung der ME-Features (ME-Texttool, World-Ready-Paragraph-Composer, Character/Paragraph Panel, Tables)
  • Welche Informationen benötigt eine (deutsche) Druckerei, damit sie Broschüren mit R2L-Leserichtung richtig druckt und keine Katastrophen passieren?
  • Typografie: Arabisches vs. Lateinisches Schriftsystem (Konstruktion, Struktur, Stile) Schriftdesigner/Arlette Boutros/Nadine Chahine/Schriftenhersteller wie URW++/Monotype, die hochwertige lateinisch-arabische Fontfamilien (bilingual Fonts) anbieten
  • Quick & Dirty: Arabische Einzeiler setzen ohne das Interface umzustellen bzw. in InDesign-Versionen ohne ME-Unterstützung (hilfreiche Skripte)

* Abkürzungen: R2L=right-to-left story, L2R=left-to-right story, ME=Middle-East,


Yvonne Frank hat Anglistik/Amerikanistik und Romanistik studiert und arbeitet seit 10 Jahren als freiberufliche DTP-Spezialistin in der Übersetzungs- und Lokalisierungsbranche, für die sie grafische Dienstleistungen anbietet. Sie macht ihre Kunden glücklich mit anspruchsvollem Schriftsatz von lateinischen und nicht-lateinischen Skripten und durch die technisch einwandfreie Anpassung von Layout und Typografie der fremdsprachigen Dokumente an die Lesegewohnheiten der Menschen in den jeweiligen Zielmärkten.

Wie immer gibt es auch Zeit zum Netzwerken und Fragen zu stellen. Und zum Abschluss gibt es auch wie immer eine Verlosung. Wir freuen uns, wertvolle Preise u.a. von Adobe, URW++, Cleverprinting und aus dem Rheinwerk Verlag verlosen zu können! Vielen Dank an alle Unterstützer!

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Wir bitten darum, dass ihr Euch trotzdem anmeldet, damit wir den Abend besser planen können! Und solltet ihr kurzfristig verhindert sein, meldet Euch bitte auch über Eventbrite wieder ab.

IDUGHH #22

18.00 Uhr (bis ca. 21 Uhr)
Hochschule Macromedia, Gertrudenstraße 3, 20095 Hamburg
(U-Bahn/S-Bahn Jungfernstieg oder Hauptbahnhof, Parkhaus gleich nebenan)

Teilnahme kostenlos
Ihr braucht keinen Ausdruck Eures Tickets mitbringen!

Ihr braucht keinen Ausdruck Eures Tickets mit zur Veranstaltung zu bringen!

IDUGHH #21 in Bremen: Automatisierung mit InDesign

Enno Kunze

Enno Kunze

Bei »Automatisierung mit InDesign« passiert das allermeiste außerhalb von InDesign: Je genauer die Planung vorher ist und je besser die Ausgangsdaten sind, desto schneller ist der Satz z.B. eines Katalogs in InDesign möglich. Enno Kunze und Frank Horstmann zeigten bei unserem Treffen am 26.04.2017 in Bremen, wie sie beispielsweise einen 340-Seiten-Katalog durch gute Vorarbeit in wenigen Stunden druckfertig herstellen konnten.

Ein bisschen Theorie musste am Anfang natürlich sein: Enno Kunze zeigte, worauf es grundsätzlich ankommt, wenn man solche Projekte durchführt. Anschließend zeigte Frank Horstmann an einem kleinen Beispiel, wie einfach Skripten sein kann. Nach der Pause folgte dann »Best Practice«: Frank erläuterte, wie ihre Herangehensweise für einen Reifen-Katalog war, zeigte den Skripting-Code und natürlich auch das Endergebnis.

Immer wieder wurde darauf hingewiesen, wie wichtig die gute Vorbereitung ist. Der Auftraggeber muss dabei frühzeitig mit ins Boot geholt werden. Denn nur wenn die Ausgangsdaten gut für automatische Abläufe vorbereitet sind und nicht zu viel nachjustiert werden muss, kommt am Ende ein zufrieden stellendes Ergebnis heraus.

Frank Horstmann

Frank Horstmann

Insgesamt wurde deutlich, wann sich Automatisierung lohnt und worauf zu achten ist. Auch wenn die Teilnehmer des Abends nicht ständig mit solchen Projekten zu tun haben, wissen sie nun, was machbar ist und können so bei eigenen Projekten Machbarkeit, Lösungsansätze und Aufwand besser einschätzen.

Aber nicht nur Code-Editoren waren an dem Abend zu sehen; natürlich wurde auch InDesign gezeigt: Ein kleines Quiz (Vielen Dank an Klaas Posselt für die Zusammenstellung!) und ein paar Tipps & Tricks, präsentiert von Rainer Klute, rundeten den Abend ab. Abschließend gab es auch noch eine Verlosung, bei der tolle Preise zu gewinnen waren. Vielen Dank an unsere Sponsoren von O’Reilly Verlag, Rheinwerk Verlag, tutkit.com, publisher.ch, indesignsecrets.com und natürlich Adobe!

 


Und vielen Dank auch an Anne Pralle von artworxx, die uns für diese Veranstaltung ihre fantastischen Räume mit Dachterrasse und toller Aussicht kostenlos zur Verfügung stellte!